Deutschland: Ein würdeloses Land mit einem würde- und empathielosen "Kanzler"
Das Grundgesetz war sehr gut konzipiert, aber es stellt keine Kategorien zur Personalrekrutierung bereit. So wie Bismarcks Bündnissystem durch die Unfähigkeit seiner Nachfolger scheiterte, so scheitert die zweite deutsche Demokratie an der Unfähigkeit der Nachfolger von Adenauer und Kohl. Und ohne Würde lässt sich das moralisierende Deutschland auf internationalem Parkett herumschubsen. Der große Diplomat mit kessen Sprüchen, der hinter dem Blumentopf im Oval Office sitzen darf, hat ein Land ohne Fähigkeiten und Verteidigungsbereitschaft hinter sich, belehrt aber andere, wie sie sich zu verhalten haben. Diese Mischung aus Größenwahn und Minderwertigkeitskomplex kennzeichnet die Regierung Deutschlands, das sich mit seiner "Energietransformation", seinem gescheiterten Multikulturalismus und seiner Wehrlosigkeit weltweit blamiert und dafür noch kräftig draufzahlt.
Wie kann ich den belehren, von dem ich abhänge? Wie kann ich die strategisch kritisieren, die mir den Hintern vom Bösen freihalten? Wie kann ich rummoralisieren, während die eigene Bevölkerung nicht mehr sicher leben kann? Wenn Menschen ohne Leistung belohnt und Leistungsträger verhöhnt werden?
Die "Zombie-Regierung" (Alexander Kissler) ist eben das Resultat dessen, dass eine Parlamentsmitgliedschaft das Resultat dysfunktionaler Parteilisten und damit grundsätzlich korruptionsanfällig ist. Die "Netzwerke" sind heute über NGOs außerparlamentarisch gesteuert. Das System der Checks and Balances existiert praktisch nicht mehr. Die Baustelle Deutschland ist nicht mehr reparierbar. Zu viele Mitesser haben den Kuchen aufgeteilt und profitieren vom leistungslosen Einkommen.

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