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Wovon in München bei der MSC nicht gesprochen wurde

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Die Münchner Sicherheitskonferenz 2026 war ein Pfeifen im Walde der sich im Abstieg befindlichen europäischen Mächte. Das Übliche: Wir sind gut, Putin der Teufel, Selenski unser Held, das böse Volk muss im Zaum gehalten werden, wird sind Vorbild für die Welt... - es schüttelt einen, wenn man die Qualität der Diplomaten sieht, die häufig alles andere als diplomatisch sind, sondern einfach nur monotone Makler in eigener Sache. Die NGO-Struktur auf der MSC zeigt, dass die liberale Demokratie durch eine Verbandsherrschaft ersetzt werden soll, die von den Steuerzahlern bezahlt wird, die aber den Einfluss des Wählers ausschalten will. Eine Liste der umgangenen Topics: Massive Korruption in der Ukraine; eine verhängnisvolle Preisverleihung für eine Marionette Instabilität, Verschuldung und innere Unruhen in EU-Kernstaaten Wiederaufrüstung kann bei der Rohstoffabhängigkeit gar nicht funktionieren Islamisierung und Linksextremismus als unheilige, global zerstörerische Allianz Nationale Interess...

MSC 2026: Falsches Motto - nur moralistisches Selbstversicherungsgeplaudere

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Die Münchner Sicherheitskonferenz ist ein einmaliges sicherheitspolitisches Format. Hervorragend organisiert treffen sich wichtige Personen der security community weltweit. Aber seit einigen Jahren nutzt die Konferenz ihr Potenzial zum Austausch zwischen Gegnern nicht mehr - leider! Ein schimpfender Lawrov, ein unverschämter iranischer Außenminister, zynische Chinesen - das waren noch Zeiten. Heute ist es die Konferenz nur noch ein gecoachtes Wohlfühlen ohne operative Bedeutung.  Wenn du Frieden schließen willst, sprich nicht mit deinen Freunden. Sprich mit deinen Feinden . Dieser Satz des großen Moshe Dayan wäre hilfreich in Zeiten der Dämonisierung. Auf einem Vortreffen der #msc2026 habe ich Außenminister Wadephul die Frage gestellt, ob man statt bedingungsloser Kapitulation von Russland nicht eine Gesprächsebene mit dem Feind suchen sollte. Diese Frage allein hat alle der Anwesenden gleich wieder pikiert und mich zum Putin-Versteher gemacht. Die Außenministerin eines baltischen ...