Wovon in München bei der MSC nicht gesprochen wurde
Die Münchner Sicherheitskonferenz 2026 war ein Pfeifen im Walde der sich im Abstieg befindlichen europäischen Mächte. Das Übliche: Wir sind gut, Putin der Teufel, Selenski unser Held, das böse Volk muss im Zaum gehalten werden, wird sind Vorbild für die Welt... - es schüttelt einen, wenn man die Qualität der Diplomaten sieht, die häufig alles andere als diplomatisch sind, sondern einfach nur monotone Makler in eigener Sache. Die NGO-Struktur auf der MSC zeigt, dass die liberale Demokratie durch eine Verbandsherrschaft ersetzt werden soll, die von den Steuerzahlern bezahlt wird, die aber den Einfluss des Wählers ausschalten will.
Eine Liste der umgangenen Topics:
- Massive Korruption in der Ukraine; eine verhängnisvolle Preisverleihung für eine Marionette
- Instabilität, Verschuldung und innere Unruhen in EU-Kernstaaten
- Wiederaufrüstung kann bei der Rohstoffabhängigkeit gar nicht funktionieren
- Islamisierung und Linksextremismus als unheilige, global zerstörerische Allianz
- Nationale Interessen dominieren auch Europa, s. Frankreichs Alleingänge
- Klima und Quote wurde lieber kleinlaut umgangen, werden aber starrhalsig weiter verfolgt
- Russlands Sicherheitsbedenken irgendwie ins Kalkül ziehen
- Infragestellung des eigenen Werteimperialismus
- Deutschland kann Sicherheit herstellen wie bei der MSC, nur nicht an der eigenen Grenze
Leute, die andere Narrative als den monotonen vom Wertewesten vertreten, wurden nicht eingeladen. Eine reine Konsensfabrik. Damit wurde das Potenzial der Konferenz für eine Dialog verspielt. Schade.
Wenn du Frieden willst, redest du nicht mit deinen Freunden. Du redest mit deinen Feinden. Moshe Dajan

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