Die Früchte der Postmoderne - Laberköppe statt Anpacker
Die Postmoderne hat zu einem Verfall kollektiver und privater Moral geführt. Über das Phänomen der Wokeness wurde bereits ausführlich gesprochen. Doch neben den gesellschaftlichen Verwerfungen und Perversionen hat die Postmoderne auch der Charakterbildung von Individuen und gerade von Entscheidern massiv geschadet. Menschen bauen ihr Image für Clicks, für social media, eine totale Gefallsucht, die jede Form der Lüge und Betrügerei rechtfertigt.
Zu was hat die Postmoderne und ihre Beliebigkeitsideologie geführt:
Kein Gespür für Verantwortlichkeit: Labern statt Handeln, Ausreden suchen statt Verantwortung tragen, Leerformeln loslassen statt konkreter Aussagen - die Coaching-Ratgeber versuchen die Kunst des Blendens aufzubauen, nicht einen handlungsstarken und urteilsfähigen Charakter.
Keine Bereitschaft, Konsequenzen zu ziehen: Anne Spiegel reagiert bei der Jahrhundertflut im Ahrtal nicht und bekommt den Job als Sozialdezernentin in Hannover. Jens Spahn vergeigt Milliarden für minderwertige und nicht gebrauchte Masken und wird von der eigenen Clique weiter gefeiert. Ein Betrüger namens Weimer nutzt die Autorennamen von Prominenten und schmückt sich gegen ihren Willen mit fremden Federn. Dann verkauft er auf einem Blendertreffen Kontakte zu Politiker. Er ist weiter im Amt.
Es ist anzunehmen, dass der Tennisspieler und Linksradikale fördernde Bürgermeister von Berlin trotz seiner skandalösen Krisenbearbeitung beim Stromausfall in Berlin weiter im Amt bleibt. Postmoderne führt zu abstrakter Krankheit, zu Moral- und Verantwortungsverlust und zum Ende jeder Seriosität.
Um das zu kompensieren, versucht man es wieder mit Spitzelei, Gedankenkontrolle etc. Denn Reden ist Handeln, so die vulgäre postmoderne Ideologie, die stets zu Totalitarismus führt.

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