Die frühen perversen Fantasien des Wolfram Weimer
Wir hatten ja schon manche Graupe als Kulturstaatsminister*Innen. Linksverdreht und antisemitisch; seit Julian Nida-Rümelin geht es mit dem Amt schwer bergab. Aber ein Minister, der nicht nur Politik korrupt verkauft, sondern in seiner Jugend schon perverseste Lyrik von sich gab? Der nicht zurücktritt, obwohl er sich als in jeder Form nicht tragbar erwies? Der Gedankenklau in großem Stil betrieb und nur Ausreden sucht, zur Umkehr und Reue in keiner Weise bereit? Diese "Eliten" wissen, dass ein Rücktritt ein Eingeständnis wäre, dass sie insgesamt in einer verkommenen, sich selbst parasitär bereichernden Blase sind; ein Rücktritt würde auch die eigenen Kadergenossen diskreditieren.
Lebensfeindliche Fantasien, Gewaltvorstellungen und sexuelle Perversionen geben sich die Klinke in die Hand, besonders im Gedichtband Kopfpilz aus dem Jahre 1986.
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