Die frühen perversen Fantasien des Wolfram Weimer

Wir hatten ja schon manche Graupe als Kulturstaatsminister*Innen. Linksverdreht und antisemitisch; seit Julian Nida-Rümelin geht es mit dem Amt schwer bergab. Aber ein Minister, der nicht nur Politik korrupt verkauft, sondern in seiner Jugend schon perverseste Lyrik von sich gab? Der nicht zurücktritt, obwohl er sich als in jeder Form nicht tragbar erwies? Der Gedankenklau in großem Stil betrieb und nur Ausreden sucht, zur Umkehr und Reue in keiner Weise bereit? Diese "Eliten" wissen, dass ein Rücktritt ein Eingeständnis wäre, dass sie insgesamt in einer verkommenen, sich selbst parasitär bereichernden Blase sind; ein Rücktritt würde auch die eigenen Kadergenossen diskreditieren. 

Lebensfeindliche Fantasien, Gewaltvorstellungen und sexuelle Perversionen geben sich die Klinke in die Hand, besonders im Gedichtband Kopfpilz aus dem Jahre 1986.

Von der Website Watson wird an dieser Stelle zitiert: Dax Werner trägt beispielsweise Folgendes vor: "Und schlingen unsere Leiber / schlemmen unsere Fleischer / erschlagen unsere Zeiter / und schlagen auf uns selber ein / zum Töten sind wir uns zu fein / verdampfter Lieberschleim.

In einem weiteren Gedicht mit dem Titel "Unglück" heißt es: "Überwuchert mit Eiterbeuteln / nötigt er die Schwangere / zum Fleischreiben / sein Pech / dass sein Schwanz platzt / ihr Pech / dass warmer Eiter ihren Unterleib / überflutet / und das Kind ersäuft".

Natürlich versucht das Ministerium, diese Perversionen unter dem Teppich zu halten. Wie immer: die sogenannten Eliten schützen sich und suchen lieber Bösewichter, die von ihrer eigenen Boshaftigkeit ablenken. Ein Wahnsinn.


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