Hochwassertragödie bestätigt den Wert bürgerlichen Gemeinsinns und zivilen Engagements

Für viele Linke sind Heimatverbundenheit und ein regelmäßiges Engagement für das Gemeinwesen ein No Go, eine gefährlich rechte Einstellung. Denn Linke wollen die Herrschaft abstrakter Institutionen, die über Worte und "Normen" Herrschaft ausüben. Doch in Krisenzeiten bricht die Realität ins Leben der Menschen ein. Und plötzlich sind die Basiswerte des menschlichen Daseins das einzig Relevante, die praktische Solidarität vor Ort. Und eingeübte Rettungs- und Hilfssysteme, die über Jahrhunderte gewachsen sind und deren Mitglieder häufig ehrenamtlich ihr Lebenf für andere riskieren. Diese Form der Solidarität ist nicht das Resultat aus sozialistischen Denklaboren, sondern ein eingeübter Gemeinsinn, der aus gewachsenen Werten stammt. Vier Feuerwehrleute sind gestorben, weil sie andere Menschen retten wollten. Viele der von Linken so verhassten, uns Brot schenkenden Bauern helfen mit ihren Traktoren und ihrem ganzen Herzen mit. Die "woken" Urbanen theoretisieren beim Latte Macchiato, auch wenn es dort Ausnahmen geben mag. 

Das Rettungswesen ist in Deutschland durchs rote Kreuz, vernetzte Feuerwehren und das Technische Hilfswerk ein lange gewachsenes System, das sich jetzt bewährt, dessen ehrenamtlicher Zufluss aber gefährdeter denn je ist. Denn es lassen sich leichter grüne "Neubauer-Greta-Annalena"-Klimaparties gegen die "bösen Kapitalisten" feiern als ein dauerhaftes und opferbereites Engagement für das Gemeinwesen mit hoher Verbindlichkeit einzugehen. 

Es klingt schal, hohl und zynisch, wenn sich "Klimaaktivist*Innen" zu Wort melden und diese Tragödie nutzen wollen, um ihre marxistische Gesellschaftsordnung mit moralischem Druck weiter forcieren zu wollen. Die Helfer*Innen der realitätsfremden Grünen in der Publizistik hoffen noch einmal, dass die kleine Lügen-Annalena doch noch mal als Neu-Greta das Wahlkampfruder herumreißen kann.

E-Autos und Windmühlen statt Diesel und starken Kraftfahrzeugen des Rettungsdienstes - die Leute können wählen, was sich bewährt hat und auf welch experimentelles Feld sie sich begeben wollen. Wir brauchen eine proaktive Politik der Prävention und der Fortentwicklung. "Wir haben Platz"-IdeologInnen sind in die Schranken gewiesen, denn in dicht besiedelten Gebieten haben wir diesen nicht mehr. 

Vor 20 Jahren war ich in Schlottwitz an der Müglitz, als das Hochwasser Sachsen so getroffen hatte. Wir sind nachts in München 400 Kilometer gefahren und haben 12 Stunden ein wenig mitgeschaufelt. Das war nicht die große Hilfe, aber die Tatsache, dass wir so weit gefahren sind, hat die Menschen bewegt und motiviert. 

Hoffen wir, dass Praktiker mehr zu sagen haben im Land als unsägliche Ideolüg*Innen. 




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